Warum beschäftigt sich fischer Hydroforming mit dem Thema Wissensmanagement und ist Teil des Projekts KoWima?
(English version below)
In einer Zeit, in der technologische Entwicklungen immer schneller voranschreiten und Fachkräfte schwer zu finden sind, wird Wissen für produzierende mittelständische Unternehmen zu einem strategischen Erfolgsfaktor. Maschinen, Prozesse und Produkte werden komplexer, während gleichzeitig erfahrene Mitarbeitende in den Ruhestand gehen und wertvolles Erfahrungswissen mitnehmen. Diese Erfahrung machen wir auch bei fischer Hydroforming. Dazu kommen, gerade in produzierenden Unternehmen wie dem unseren, Sprachbarrieren in einer kulturell vielfältigen Belegschaft.
Wir wollen also schaffen, dieses Wissen systematisch zu erfassen, zu teilen und weiterzuentwickeln, um unsere Wettbewerbsfähigkeit, aber auch unsere Innovationsfähigkeit in der aktuellen Transformation sicherzustellen. Wissensmanagement ist für uns längst kein „nice to have“ mehr, sondern eine zentrale Voraussetzung, um die Resilienz der fischer Hydroforming nachhaltig zu gestalten.
Daher sind wir auch sehr gerne als Partner in das Kooperationsprojekt zum Aufbau eines konversationsgetriebenen Wissensmanagements (KoWima) eingestiegen. Die Ziele des Projekts decken sich für uns sehr gut mit der Erwartungshaltung, die wir an ein funktionierendes Wissensmanagement auf dem Shopfloor haben.
Wir wünschen uns insbesondere:
- eine schnelle und systemübergreifende Auffindbarkeit von Wissen,
- eine Reduzierung des manuellen Dokumentationsaufwands durch KI-gestützte Klassifizierung und Strukturierung,
- eine bessere Unterstützung bei der Einarbeitung neuer Mitarbeitender und bei der Problemlösung in den Arbeitsprozessen,
- die Chance, bei der Bereitstellung des Wissens Sprachbarrieren zu überwinden,
- sowie eine nachhaltige Sicherung des impliziten Wissens.
Um es an einem Beispiel aus unserem betrieblichen Alltag zu konkretisieren, wollen wir die steigenden Anforderungen durch die Digitalisierung und Automatisierung heranziehen. In einer modernen Produktion müssen die Mitarbeitenden in der Lage sein, auch komplexere automatisierte Anlagen in einem Dreischichtbetrieb mit hoher Verfügbarkeit zu betreiben. Oft sind z. B. die unterstützenden technischen Fachabteilungen gerade in der Nachtschicht nicht vor Ort. Wenn es in diesen Phasen zu Nonkonformität am Produkt oder Maschinenstillständen kommt, müssen die Anlagenführenden richtig reagieren, um Ausschuss und geringe Nutzungszeiten zu vermeiden. Ein langes Suchen in den häufig weit verteilten Informationen in den vorhandenen ERP-, BDE- und QM-Systemen ist dabei keine adäquate Lösung. Das Projekt KoWima soll hier eine Unterstützung bieten, die den Mitarbeitenden sprachgesteuert und passgenau über einen Lösungsansatz mit fundierten Handlungsempfehlungen auf einem mobilen Endgerät informiert.
Wir gehen davon aus, dass eine solche Lösung bei den Mitarbeitenden eine hohe Akzeptanz und Mitwirkung finden wird und dem Unternehmen bei der Reduzierung der Verschwendungskosten von zeitlichen und materiellen Ressourcen signifikant weiterhelfen wird.
Why is fischer Hydroforming involved in knowledge management and part of the project KoWima?
At a time when technological developments are advancing at an ever-increasing pace and skilled workers are hard to find, knowledge is becoming a strategic success factor for medium-sized manufacturing companies. Machines, processes and products are becoming more complex, while at the same time experienced employees are retiring and taking valuable expertise with them. We are also experiencing this at fischer Hydroforming. In addition, especially in manufacturing companies like ours, there are language barriers in a culturally diverse workforce.
We therefore want to systematically capture, share and develop this knowledge in order to ensure our competitiveness and our ability to innovate in the current transformation. For us, knowledge management is no longer a ‘nice to have’, but a central prerequisite for making fischer Hydroforming resilient in the long term.
That is why we were very happy to join the cooperation project to establish conversation-driven knowledge management (KoWima) as a partner. The goals of the project are very much in line with our expectations of a functioning knowledge management system on the shop floor.
In particular, we would like to see:
- fast, cross-system searchability of knowledge,
- a reduction in manual documentation effort through AI-supported classification and structuring,
- better support for training new employees and solving problems in work processes,
- the opportunity to overcome language barriers in the provision of knowledge,
- and sustainable preservation of implicit knowledge.
To illustrate this with an example from our everyday work, let’s consider the increasing demands of digitalisation and automation. In modern production, employees must be able to operate even complex automated systems in a three-shift operation with high availability. Often, for example, the supporting technical departments are not on site, especially during the night shift. If product non-conformities or machine downtimes occur during these phases, plant operators must respond correctly to avoid scrap and low utilisation times. A long search through the often widely distributed information in the existing ERP, BDE and QM systems is not an adequate solution. The KoWima project aims to provide support here by informing employees in a voice-controlled and tailored manner via a mobile device about a solution with well-founded recommendations for action.
We assume that such a solution will be widely accepted and used by employees and will significantly help the company to reduce the waste costs of time and material resources.



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